Tag des offenen Denkmals 2026

Das Maetzelhaus erleben

Vom 12. bis 13. September 2026 öffnet das Künstlerhaus Maetzel seine Türen für den bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Zwei Tage lang lädt das historische Ensemble in Hamburg-Volksdorf zu Architektur, Kunst, Geschichte und persönlichen Begegnungen ein – ein lebendiger Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart miteinander sprechen.

Öffnungszeiten

  • Samstag, 12. September: 10.00–16.00 Uhr
  • Sonntag, 13. September: 10.00–14.00 Uhr

Führungen durch Haus & Garten

Jeweils ca. 60 Minuten – ohne Anmeldung, kostenlos

  • Samstag: 11.00, 13.00, 15.00 Uhr
  • Sonntag: 11.00, 13.00 Uhr

Die Führungen geben Einblicke in Architektur, Geschichte und die besondere Atmosphäre des Hauses Maetzel. Uhrzeiten ohne Gewähr.

Kostenlose Vorträge am Samstag und Sonntag

Samstag, 12.09., 16.30–18.00 Uhr

Olaf Bartels – „Das Einfamilienhaus im Hamburg der 1920-er Jahre“
Der Architekturhistoriker Olaf Bartels ordnet das Maetzelhaus in die Entwicklung der Hamburger Einfamilienhausarchitektur der 1920er Jahre ein. Er wird u. a. auf die Arbeiten von Karl Schneider und weiteren Architekten dieser Zeit eingehen.

Sonntag, 13.09., 14.00–15.00 Uhr

Carsten Krohn – „Das Jahr 1926 war das bedeutendste.“ (Mies v. d. Rohe)
Carsten Krohn spricht über Mies van der Rohes architektonischen Umbruch von 1926 und die Bedeutung des Backsteins und spannt einen Bogen zur Klinkerfassade des Maetzelhauses.

Ausstellung „begegnungen“

Eine Ausstellung im Künstlerhaus Maetzel „begegnungen“ entsteht aus der 64-tägigen Residency hauszeit und zeigt ein offenes, prozesshaftes Zusammenführen von Zeiten, Positionen und Werkphasen. Neue Arbeiten treffen auf historische Spuren des Hauses, verschiedene Generationen treten in Dialog, und eine Projektion zeigt Fotografien aus vier Jahren künstlerischer und dokumentarischer Begleitung des Künstlerhauses.

Die Ausstellung wird am 12. und 13. September eröffnet und bleibt anschließend vier Wochen zu sehen.

Mit dabei: falk.brvt

Der Künstler Falk, Teil der Residency hauszeit, zeigt neue Arbeiten sowie fotografische und installative Beiträge, die sich mit Raum, Zeit und Wahrnehmung beschäftigen. Seine Arbeiten – oft zwischen Dokumentation und poetischer Verdichtung – reagieren direkt auf das Haus Maetzel und seine Geschichte.

Keramik in der Galerie Volksdorf 

An beiden Tagen präsentiert die Galerie Volksdorf originale Werke von Dorothea Maetzel‑Johannsen und Emil Maetzel sowie Keramik von Monika Maetzel. Die Galerie informiert zudem über die Geschichte des Maetzelhauses und bietet eine seltene Gelegenheit, die Arbeiten der Künstlerfamilie im unmittelbaren Bezug zu ihrem historischen Wohn‑ und Arbeitsort zu erleben.
Galerie Volksdorf
Weiße Rose 1, 22359 Hamburg
Samstag, 12. September: 10.00–16.00 Uhr
Sonntag, 13. September: 10.00–14.00 Uhr

Haus & Garten geöffnet

Das gesamte Ensemble lädt zur freien Erkundung ein – Kunst, Architektur und Natur im Dialog.

Kaffee & Kuchen

Am Samstag und Sonntag können Besucher die besondere Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen genießen.

Keramikverkauf

Keramik aus der Werkstatt von Monika Maetzel wird an beiden Tagen angeboten.

Eintritt & Teilnahme

Alle Führungen und Vorträge sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über eine Spende freuen wir uns.

Einladung

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und laden herzlich ein, das Maetzelhaus als Erinnerungs- und Zukunftsort zu erleben – ein Ort, an dem Architektur, Kunst und Menschen miteinander in Beziehung treten.

Zu den Vortragenden am Samstag und Sonntag…

Prof. Dipl.-Ing. Olaf Bartels
Architekturhistoriker und Architekturkritiker (1959), lebt in Hamburg. Studium an der HFBK Hamburg, zahlreiche Publikationen zur Architekturgeschichte und Stadtentwicklung in Deutschland und der Türkei. Er ist Mitglied der DASL und des Deutschen Werkbundes Nord, lehrte u. a. in Berlin, Braunschweig, Istanbul und Ankara. Aktuell Professor für Theorie und Geschichte der Architektur an der IU Hamburg und Lehrbeauftragter an der HCU.

Prof. Dipl.-Ing. Carsten Krohn
Architekt, Architekturhistoriker und Autor (1966), geboren in Hamburg. Studium in Hamburg und New York (Columbia University). Arbeit in den Büros von Daniel Libeskind und Norman Foster. Promotion über Buckminster Fullers ressourcensparende Baukonzepte. Lehrtätigkeit in Mexiko, Chile und aktuell an der German University of Cairo. Autor zahlreicher Bücher über Architektur der 1920er Jahre, u. a. über BehrensMendelsohnMies van der RoheLuckhardtScharoun und Gropius.

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